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Version: In Entwicklung
Plattformoberfläche

HYPERSENSUS

Zentrale Plattformoberfläche für Nutzung, Administration und optionale KI-Funktionen.

  • Kernkomponente
  • HYPERSENSUS-Version · v2.0.0 (Standard)

HYPERSENSUS ist eine webbasierte Plattformoberfläche, die Funktionen, Anwendungen und administrative Aufgaben in einem gemeinsamen Einstieg bündelt. Ein Frontend stellt Navigation und Benutzerinteraktion bereit; ein Backend verwaltet die dafür benötigte Anwendungslogik, Konfiguration und Integration externer Dienste.

Die Oberfläche ersetzt keine spezialisierten Fachsysteme. Sie schafft einen gemeinsamen Zugang zu deren Funktionen und kann Informationen aus mehreren Diensten in einem konsistenten Nutzungskontext zusammenführen.

HYPERSENSUS in der UDSP

HYPERSENSUS bildet den zentralen Einstieg in die UDSP. Für jeden Mandanten wird ein eigener Zugang mit passender Domain, Keycloak-Realm und Dienstkonfiguration erzeugt. Optional kann zusätzlich ein gemeinsamer Einstieg mit Mandantenauswahl bereitgestellt werden.

Das Backend erhält ausschließlich die für den jeweiligen Mandanten freigegebenen Verbindungen. Dazu können Grafana, MinIO und die mandantenbezogene PostgreSQL- beziehungsweise TimescaleDB gehören. HYPERSENSUS nutzt diese Dienste, übernimmt aber weder deren fachliche Datenhaltung noch deren eigene Zugriffsregeln.

Anwendungszustände liegen in einer eigenen PostgreSQL-Datenbank; Redis unterstützt kurzlebige Laufzeit- und Cache-Zustände. Die Anmeldung erfolgt per OpenID Connect über Keycloak. Damit bleiben Oberfläche, Identität und angebundene Plattformdienste technisch getrennt, obwohl sie für Nutzer als gemeinsamer Einstieg erscheinen.

KI-Assistent in HYPERSENSUS

HYPERSENSUS kann je Mandant um einen KI-Assistenten ergänzt werden. Er verbindet einen dialogorientierten Zugang mit freigegebenen Sprachmodellen und gezielt aktivierten Werkzeugen. Die Funktion ist optional: Ohne freigegebenes Modell, Provider-Zugang und passende Benutzerrolle bleibt sie für den Mandanten beziehungsweise den Benutzer nicht verfügbar.

Dialog

Fragen im Kontext bearbeiten

Unterhaltungen werden mandantenbezogen geführt. Das gewählte Modell verarbeitet den Dialog und kann bei Bedarf freigegebene Werkzeuge aufrufen.

Datenzugriff

Werkzeuge kontrolliert freigeben

Konfigurierte Werkzeuge können ausgewählte Tabellen abfragen, Ergebnisse visualisieren oder für den Export aufbereiten.

Modellanbindung

Provider und Modelle trennen

Provider-Zugänge und erlaubte Modelle werden pro Mandant verwaltet. Eine einheitliche Integrationsschicht kapselt die providerspezifischen Aufrufe.

Steuerung

Nutzung nachvollziehen

Modell, Tokenverbrauch und berechnete Kosten werden protokolliert. Mandantenbezogene Budgets, Warnschwellen und harte Grenzen unterstützen die Kostenkontrolle.

Die Rolle chatbot-access schaltet ausschließlich den Zugang zur Funktion frei. Sie erteilt keine zusätzlichen Datenbank-, Datenraum- oder Komponentenrechte. Ein aktiviertes Werkzeug muss die Identität und Berechtigungen des aufrufenden Benutzers weiterhin am Zielsystem durchsetzen; die Auswahl eines Sprachmodells darf diese Grenze nicht umgehen.

Bei einem extern betriebenen Modell können Eingaben und die für eine Antwort benötigten Werkzeugergebnisse die Plattformgrenze verlassen. Deshalb müssen Provider, Modelle, zulässige Daten und Aufbewahrungsbedingungen vor der Freigabe eines Mandanten abgestimmt werden. Die praktische Verwaltung von Provider-Zugängen, Modellen, Budgets und Start-Prompts beschreibt der Praxisleitfaden unter KI-Funktionen verwalten.

Technische Abhängigkeiten

HYPERSENSUS wird als eigener Anwendungsstack bereitgestellt. PostgreSQL und Redis gehören zu diesem Stack; Keycloak ist ein gemeinsam genutzter Plattformdienst.

PostgreSQL
Stackeigene Datenbank · PostgreSQL 16

PostgreSQL

Speichert dauerhaft die Anwendungszustände des HYPERSENSUS-Backends in einer eigenen Datenbank.

Komponente öffnen
Redis
Stackeigener Laufzeitspeicher · 7.4.0 Alpine

Redis

Hält kurzlebige Cache- und Laufzeitzustände getrennt von der dauerhaft führenden Datenbank.

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Keycloak
Gemeinsamer Identitätsdienst · 26.6.3

Keycloak

Authentifiziert Benutzer per OpenID Connect und stellt den mandantenbezogenen Client sowie dessen Rollen bereit.

Komponente öffnen

Konfiguration und Deployment

HYPERSENSUS wird nach der Plattformbasis und den Mandantenkomponenten als gemeinsame Frontend-/Backend-Einheit ausgerollt. Das globale Inventory legt Image-Version, Registry-Zugang, gemeinsamen Hostnamen und optionale Proxywerte fest. Der Mandantenblock bestimmt die jeweilige Domain und die verfügbaren Zielsysteme.

Die globalen Felder sind unter Plattformbasis konfigurieren: Identität, Verfügbarkeit und HYPERSENSUS beschrieben. Mandantenspezifische Domain- und Komponentenwerte werden unter Mandanten konfigurieren festgelegt.

Rollen und Rechte

Für jeden Mandanten erzeugt die UDSP einen Keycloak-Client hypersensus. Die drei Client-Rollen schalten klar abgegrenzte Funktionen der Oberfläche frei:

HYPERSENSUS-Client-Rolle

admin

Gewährt administrative Funktionen innerhalb der HYPERSENSUS-Oberfläche des betreffenden Mandanten.

HYPERSENSUS-Client-Rolle

chatbot-access

Schaltet den Zugriff auf die in HYPERSENSUS integrierte Chatbot-Funktion frei.

HYPERSENSUS-Client-Rolle

manage-users

Erlaubt das Anlegen, Bearbeiten und Löschen von Benutzern sowie die Verwaltung ihrer Rollen.

Die Rollen gelten nur für HYPERSENSUS. Ein Benutzer erhält dadurch nicht automatisch Zugriff auf Grafana-Datenquellen, MinIO-Buckets oder andere Fachkomponenten. Diese Rechte werden weiterhin am jeweiligen Zielsystem vergeben.

Referenzen