Daten über definierte Schnittstellen nutzen
So erreicht ein Client die geschützten Fach-APIs
Authentifizierung und API-Aufruf sind zwei getrennte Schritte. Keycloak stellt das Token aus; APISIX prüft es und leitet die Anfrage an den zuständigen Fachdienst.
Client
Anwendung, Skript oder Integrationsdienst
Token beziehen
Realm, Identität, Rollen, Scopes und Datenräume

API aufrufen
Tokenprüfung, Route, Methode und Weiterleitung
Fachdienst
Stellio, FROST, GeoServer oder Geo-Konfigurationsdienst
Den Zugang nach Datenart auswählen
Die Schnittstellen sind keine austauschbaren Ansichten auf denselben Bestand. Jede besitzt ein eigenes Datenmodell und eine fachlich führende Komponente.
KontextdatenNGSI-LD
Aktuelle Zustände, Beziehungen, Batch-Operationen und Subscriptions.
- Zugang
/stellio/api/ngsi-ld/v1/- Schutz
- OAuth 2.0, Scopes und Datenraum
Sensor- und IoT-DatenSensorThings API
Things, Datastreams, Observations und zeitlich geordnete Messwerte.
- Zugang
/frost-http/v1.1/- Schutz
- OAuth 2.0; HTTP und WebSocket
OGC-Dienste
WMS, WFS, WCS und weitere konfigurierte GeoServer-Zugänge.
- Zugang
/geoserver/- Schutz
- OAuth 2.0 oder freigegebener Open-Data-Pfad
Metadaten und DatenangeboteCKAN Action API
Datensätze, Ressourcen, Organisationen und DataStore-Abfragen.
- Zugang
https://ckan.<DOMAIN>/api/3/action/- Schutz
- CKAN-Berechtigungen und API-Token
Was in diesem Bereich dokumentiert wird
Als öffentliche Fachschnittstelle gilt hier ein stabiler, für externe Anwendungen vorgesehener Zugang zu Plattformdaten. Dazu gehören die geschützten APISIX-Routen für Stellio, FROST und GeoServer sowie die eigenständige CKAN Action API.
Daneben existieren weitere Integrationswege wie die MinIO S3 API, der JSON-LD Context Hoster und projektspezifische Node-RED-Endpunkte. Sie werden unter Weitere Integrationswege eingeordnet. WebSocket und MQTT als alternative SensorThings-Transporte werden direkt bei der SensorThings API erklärt.
Interne Verbindungen zwischen Plattformkomponenten – beispielsweise PostgreSQL, Kafka, Redis, Solr oder etcd – sind keine öffentlichen UDSP-Schnittstellen. Ihre technische Rolle wird auf den jeweiligen Komponentenseiten beschrieben.
Konfiguration bestimmt die tatsächlich verfügbaren Endpunkte
Nicht jeder Mandant stellt jede Schnittstelle bereit. Maßgeblich sind:
- die im Inventory aktivierten Komponenten,
- die für den Mandanten erzeugten DNS-Namen,
- die von APISIX installierten Routen,
- die in Keycloak vergebenen Rollen, Scopes und Datenräume sowie
- zusätzliche Freigaben wie ein öffentliches GeoServer-Workspace oder ein CKAN-Datensatz.
Die in dieser Dokumentation verwendeten URLs sind deshalb Muster. Ersetzen Sie <DOMAIN>, <REALM>, Datenraum, Workspace und Ressourcenkennungen durch die Werte der konkreten Plattformumgebung.