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Version: In Entwicklung
Ergänzende Integrationswege

Weitere Integrationswege

Neben den zentralen Fach-APIs stellt die UDSP direkte Service-Endpunkte, optionale Transportwege und interne Laufzeitschnittstellen bereit. Diese Zugänge haben jeweils ein eigenes Sicherheits- und Betriebsmodell.

Direkte Endpunkte
S3 API und Context Hoster
Optionale Transporte
WebSocket und MQTT
Projektspezifisch
Node-RED HTTP-Endpunkte
Nicht öffentlich
Datenbanken und Laufzeitdienste

Nicht jeder technische Zugang der UDSP ist eine zentrale Fach-API hinter APISIX. Einige Komponenten besitzen eigene Domains, andere stellen optionale Transportwege bereit oder werden projektspezifisch konfiguriert.

Direkte und optionale Endpunkte

ZugangURL- beziehungsweise PortmusterZweckAbsicherung
MinIO S3 APIhttps://s3-minio.<DOMAIN>/Objekte und Dateien per S3-Protokoll lesen und schreibenAccess Key, Secret Key und Bucket-Policy
MinIO Consolehttps://minio.<DOMAIN>/Buckets und Zugänge administrierenMinIO-/Keycloak-Konfiguration
JSON-LD Context Hosterhttps://context.<DOMAIN>/versionierte JSON-LD-Kontexte ausliefernaktuell eigener HTTPS-Ingress
FROST WebSocketwss://api.<DOMAIN>/frost-wssereignisbasierter FROST-Zugriff über APISIXBearer Token und api:read
FROST MQTTNodePort 1883, WebSocket-Port 9876SensorThings-/IoT-Nachrichten bei aktiviertem MQTT-Modulabhängig von Cluster- und Broker-Konfiguration
Geoportal Backendhttps://api.<DOMAIN>/geodataconfig/Masterportal-Konfiguration lesen und schreibenapi:read beziehungsweise api:write
CityDB-/Geo-Diensthttps://api.<DOMAIN>/geodata-citydb-wfs/optionaler GeoStack-Zugangapi:read beziehungsweise api:write
Node-RED HTTP-Endpunktehttps://<FLOW_NAME>.<DOMAIN>/von einem konkreten Flow implementierte Webhooks oder APIsflow- und deploymentabhängig

MinIO S3 API

Die S3 API ist der programmatische Objektzugang der Plattform. Ein S3-Client benötigt:

  • den Endpunkt https://s3-minio.<DOMAIN>,
  • einen Access Key,
  • den zugehörigen Secret Key,
  • die erlaubte Bucket-Region beziehungsweise Clientkonfiguration und
  • eine Bucket-Policy mit den minimal benötigten Operationen.

Der Zugang läuft nicht über APISIX und verwendet keine OAuth-Scopes. Details stehen bei der MinIO-Komponente.

JSON-LD Context Hoster

Der Context Hoster liefert statische, versionierte JSON-LD-Dokumente aus. NGSI-LD-Payloads können diese URLs in @context oder über einen Link-Header referenzieren.

Der Dienst:

  • speichert keine NGSI-LD-Entitäten,
  • führt keine Historie,
  • ersetzt keine fachliche Modell-Governance und
  • wird nur bereitgestellt, wenn stellio.context_hoster.enable aktiviert ist.

Node-RED als Integrationsendpunkt

Node-RED ist kein einheitlicher UDSP-API-Standard. Ein Flow kann eigene HTTP-Endpunkte, Webhooks, MQTT-Consumer oder Dateiverarbeitungen implementieren. Vertrag, Payload, Fehlerbehandlung, Versionierung und Schutz müssen daher pro Flow dokumentiert werden.

Die technische Plattform stellt dafür eine eigene Domain nach dem Muster <FLOW_NAME>.<DOMAIN> bereit. Ob ein Flow von außen erreichbar sein soll, wird durch Ingress- und Network-Policy-Konfiguration bestimmt.

Interne Schnittstellen

Die folgenden Protokolle sind für das Zusammenspiel der Plattform wichtig, aber standardmäßig keine öffentlichen Datenzugänge:

KomponenteInterne SchnittstelleWarum nicht öffentlich verwenden?
PostgreSQL/PostGIS/TimescaleDBSQLdirekte Zugriffe umgehen Datenmodell, Validierung und fachliche Rechteprüfung
KafkaKafka ProtocolTopics sind Teil der internen Stellio-Laufzeit
RedisRESPCache- und Laufzeitzustand einzelner Anwendungen
SolrSolr APIinterner Suchindex von CKAN
etcdetcd APIsicherheitskritische APISIX-Routen- und Plugin-Konfiguration
Kubernetes APIKubernetes-Ressourcenadministrativer Clusterzugang statt fachlicher Datenzugang

Soll ein interner Bestand bewusst für eine externe Integration geöffnet werden, braucht er einen eigenen, dokumentierten Vertrag und einen abgesicherten Zugangsweg. Das bloße Freigeben eines ClusterIP-, NodePort- oder Datenbankports ist kein unterstütztes Schnittstellendesign.