Daten in der UDSP
Daten übernehmen
Freigegebene Schnittstellen oder bei Bedarf Node-RED-Flows übernehmen Daten aus externen Quellsystemen.
Prüfen und transformieren
Node-RED-Flows können Daten validieren, normalisieren und einem Zielmodell zuordnen.
Passend speichern
Spezialisierte Dienste speichern Daten entsprechend ihrer Struktur und vorgesehenen Nutzung.
Kontrolliert bereitstellen
APIs und Anwendungen machen Daten für den vorgesehenen Zweck und die berechtigten Nutzer zugänglich.
Datenweg und Datenhaltung
Ein Quellsystem kann ein passendes Standardformat direkt über eine freigegebene Schnittstelle liefern. Müssen Daten abgeholt, geprüft oder umgeformt werden, kann ein Node-RED-Flow diese Aufgabe übernehmen. Nicht jeder Datenweg benötigt deshalb dieselben Komponenten.
Für die Speicherung verwendet die UDSP spezialisierte Dienste: Stellio für aktuelle NGSI-LD-Kontextdaten, FROST-Server für SensorThings-Daten, PostgreSQL für relationale, räumliche und zeitbezogene Daten sowie MinIO für Dateien und Objekte.
Die Bereitstellung folgt dem jeweiligen Zweck, etwa über NGSI-LD- und SensorThings-APIs, OGC-Dienste, S3-Zugänge, Kataloge oder Anwendungen. Externe Zugriffe erfolgen über die dafür vorgesehenen Schnittstellen und unterliegen dem jeweiligen Berechtigungsmodell.
Fachlich abgrenzen
Ein Mandant bündelt die für eine Organisation oder ein Vorhaben bereitgestellten Dienste und Konfigurationen. Ein Datenraum fasst darin Daten zusammen, die fachlich zu demselben Thema, Vorhaben oder Nutzungskontext gehören. Er ist kein bestimmtes Datenbankschema und nicht automatisch mit einer Organisation oder einem Mandanten gleichzusetzen.
Datenräume in der Plattform
Datenräume strukturieren Daten innerhalb eines Mandanten nach fachlichen Themen, Vorhaben oder Nutzungskontexten. Sie bilden die gemeinsame Grundlage, um Daten gezielt bereitzustellen und Zugriffe nachvollziehbar zu steuern. Dabei beantworten sie drei Fragen:
- Welche Daten gehören fachlich zusammen?
- Wer darf diese Daten lesen, verändern oder weitergeben?
- Über welche vorgesehenen Schnittstellen oder Anwendungen dürfen sie genutzt werden?
Die Plattform verankert diese fachliche Grenze in den vorgesehenen Daten- und Zugriffswegen. Dadurch bleiben Daten und ihre Zugriffe auch dann ihrem fachlichen Kontext zugeordnet, wenn sie über unterschiedliche Dienste oder Schnittstellen genutzt werden.
Beim Einrichten eines Datenwegs werden Mandant, Datenraum, Zugriffsregeln und Schnittstellen zusammen festgelegt. Daraus ergibt sich, welche Daten für welchen Zweck und für welchen Nutzerkreis verfügbar sind.
Konkrete APIs, Datenmodelle, Berechtigungen und Konfigurationswerte sind auf den jeweiligen Komponenten- und Schnittstellenseiten sowie im Rollen- und Rechtekonzept beschrieben.